Mitgliederversammlung des Fördervereins

Klosterfreunde trafen sich zur Mitgliederversammlung

40 Jahre Förderverein im Juni

gn NORDHORN Auch in diesem Jahr verbanden die Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen ihre Mitgliederversammlung mit einem religiösen Vortrag.

Der Vorsitzende der Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen Helmut Ruschulte (Mitte) dankt Pfarrer Volker Mihan und Peggy Mihan von der Herrnhuter Brüdergemeine Neugnadenfeld für ihren überaus interessanten Vortrag. Foto: privat                           

Lebendig und mitreißend berichteten Peggy und Volker Mihan von der Herrnhuter Brüdergemeine über ihre Missionserfahrungen im brandenburgischen Cottbus. Viele Jahre hatten sie dort gelebt und das Projekt „Haltestelle Cottbus“ aufgebaut. Dabei stand nicht die Bekehrung der Menschen in einer weitgehend säkularen Umgebung im Vordergrund – in Cottbus sind lediglich 12 Prozent der Menschen Christen -, sondern Dialog und Hilfe. Daraus ergaben sich dann wie selbstverständlich Gespräche über Glaubensfragen, berichtete Pfarrer Volker Mihan. Anschaulich erzählte er von der lebendigen Familienarbeit, von Pferdefreizeiten, die Generationen von Mädchen begeistert haben, vom alljährlichen Krippenspiel in der vollbesetzten Reithalle, vom Männer-Puppentheater und vielem mehr.

Zuvor hatte Helmut Ruschulte, der Vorsitzende des Fördervereins, einen Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins im zurückliegenden Jahr gegeben. Mittlerweile sind 100 Einstellplätze auf dem neuen Parkplatz gepflastert und auf dem Gelände neben dem Parkplatz ist ein Boulefeld mit drei Wettkampfbahnen entstanden, dies alles mit großer finanzieller Unterstützung des Fördervereins. Ebenfalls Geld gesammelt wurde für den Einbau eines neuen Aufzugs sowie die Optimierung des barrierefreien Eingangs rechts von der Kapelle. Daneben organisierte der Förderverein im vergangenen Jahr den Leuchtenden Advent sowie den Klostermarkt. Ein besonderes Anliegen ist dem Vorstand das ökumenische Morgengebet, das an jedem ersten Montag des Monats um 9.00 Uhr in der Klosterkapelle stattfindet und das im vergangenen Jahr sein 20-jähriges Bestehen feierte.

In seinem Ausblick auf das laufende Jahr wies Ruschulte insbesondere auf das 40-jährige Jubiläum des Vereins hin, das am 9. Juni mit einem Gottesdienst und anschließendem Beisammensein gefeiert werden wird und zu dem alle Mitglieder herzlich eingeladen sind.

Der Vorsitzende der Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen Helmut Ruschulte (links) dankt Lebrecht Forke für seine langjährige Mitarbeit im Vorstand. Lebrecht Forke war u.a. mehrere Jahre stellvertretender Vorsitzender und verantwortlich für die Herausgabe des Klosterbriefes.            Foto: privat

Ruschulte freute sich über 27 neue Freunde und Förderer, die dem Verein 2017 beigetreten waren. Das lasse die Mitgliederzahl auf die stattliche Zahl von 466 ansteigen. Er verabschiedete Herrn Lebrecht Forke, der auf eigenen Wunsch sein Vorstandsamt nach 14 Jahren niederlegte. Als seine Nachfolgerin wurde Frau Inge Hellweg einstimmig gewählt.

Mitglieder des Vorstands v.l.n.r.: Johann Vos, Inge Hellweg, Helmut Ruschulte,

         Dr. Marianne Schoppmeyer, Gerhard Berning.

          Es fehlen Heinz Hemmers und Johann Kethorn. Foto: privat

Nach dem Bericht des Kassenprüfers Hermann Godereis und der Entlastung des Vorstands berichtete Präses Heinz-Hermann Nordholt als Vorsitzender des Stiftungsvorstands über die wirtschaftliche Situation des Klosters. Er beschrieb die Bemühungen aller Beteiligten, das Kloster wirtschaftlich auf sichere Füße zu stellen. Dafür gebe es Bestrebungen, den Landkreis und die Stadt Nordhorn in die institutionelle Förderung des Hauses einzubinden. Herzlich bedankte er sich bei allen Vereinsmitgliedern, die die Arbeit des Klosters immer tatkräftig unterstützten.

Weitere Information zum Verein der Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen finden sich auf der Internet-Seite des Vereins unter http://foerderverein-kloster-frenswegen.de/

Dr. Marianne Schoppmeyer

 

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