Leuchtender Advent

Beginnend mit einer Andacht in der Klosterkapelle laden der mit Kerzen erleuchtete Kreuzgang, Adventslieder, der Duft von Bratäpfeln und Punsch, eine Krippenausstellung und Bastelangebote sowie Kunsthandwerk Jung und alt dazu ein, sich auf die Adventszeit einzustimmen.

Sonntag, 1.12.2019, 15.30 bis 18.00 Uhr

Mitgliederversammlung 2019

Bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung konnten die Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen mehr als 70 Mitglieder begrüßen. Zu Beginn blickte der Vorsitzende Helmut Ruschulte auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Neben den zwei Benefizessen, dem leuchtenden Advent und dem Vortrag des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm hob er besonders auch das 40jährige Jubiläum des Vereins hervor. Im vergangenen Jahr konnten 14 neue Freunde und Förderer geworben werden, so dass die Mitgliederzahl jetzt auf 467 angewachsen ist. Finanziell unterstützte der Förderverein die Erstellung der Parkplätze am Klostergelände sowie die Generalüberholung des Aufzugs mit über 50.000 Euro, die durch verschiedene Spendenaktionen im Laufe des Jahres gesammelt werden konnten.

 

In seinem Ausblick auf das laufende Jahr wies Ruschulte insbesondere auf den Klostermarkt hin, der am 25. Mai stattfindet und mittlerweile das zehnte Mal vom Förderverein organisiert wird. Es hätten sich rund 100 Aussteller angemeldet, das Bühnenprogramm stehe und auch für das leibliche Wohl der Besucher werde gesorgt. Daneben werde man im Sommer wieder die Sonntagsführungen durch das Kloster anbieten, an denen Interessierte jeweils um 15:00 Uhr teilnehmen können. Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.

Nach dem Bericht des Kassenprüfers Geerd Johannink und der Entlastung des Vorstands berichtete Präses Heidrun Oltmanns als Vorsitzende des Stiftungsvorstands über die wirtschaftliche Situation des Klosters. Sie beschrieb die Bemühungen aller Beteiligten, das Kloster wirtschaftlich auf sichere Füße zu stellen. Das sei vor 40 Jahren so gewesen und das sei auch heute so. Erfreulicherweise entwickelten sich die Übernachtungszahlen positiv. Trotzdem hoffe man auf die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Nordhorn und den Landkreis, mit denen man in Verhandlung stehe. Eine weitere wichtige Aufgabe für das laufende Jahr sei die inhaltliche Überarbeitung der Satzung der Stiftung, die mittlerweile 40 Jahre alt ist. Oltmanns ausdrücklicher Dank galt den Mitgliedern des Fördervereins, ohne die viele Dinge immer Kloster so nicht möglich wären.

Für den an die Mitgliederversammlung folgenden Gastvortrag war in diesem Jahr Pastor Dieter Wiggers von der altreformierten Kirche in Nordhorn geladen. Er referierte zu dem Thema „Einsichten und Aussichten aus altreformierter Perspektive“. Anhand seiner eigenen Biografie verdeutlichte er die Entwicklungen, die die altreformierte Kirche genommen hat. Dabei lag ein Schwerpunkt seines Vortrags auf dem Spannungsfeld zwischen der historisch kritischen Betrachtung der Bibel auf der einen Seite und der Heiligen Schrift als Wort Gottes auf der anderen Seite. Er betonte die wichtige Bedeutung der Ökumene: „Wir brauchen einander, wir brauchen die Vielfalt aller Konfessionen“, so sein Schlusswort.

Dr. Marianne Schoppmeyer

10. Klostermarkt 2019

Im und am Kloster Frenswegen, unmittelbar vor den Toren der Stadt Nordhorn, fand in diesem Jahr am Samstag, 25.05., zum zehnten Mal der Klostermarkt statt, der damit an alte klösterliche Traditionen anknüpfte. Annähernd 100 Aussteller präsentierten von 9 bis 18 Uhr ein umfangreiches Warenangebot.  Mit dem Verkauf von Kräutern, Blumen und anderen Gewächsen, Töpferwaren, Näh- und Goldschmiedekunst, Recyling-Produkten und Kunsthandwerk, herzhaftem Brot und Wein war der Klostermarkt wieder ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Ein Bühnenprogramm im Innenhof sorgte für Unterhaltung, für Kinder wurde ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Die Klosterküche und verschiedene regionale Anbieter sorgten mit unterschiedlichen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl. Der Klostermarkt wurde in diesem Jahr sehr gut besucht und war ein voller Erfolg. Händler uns Besucher zeigten sich sehr zufrieden.

„Beetbrüder und Beetschwestern“

„Beetbrüder und -schwestern“ suchen Verstärkung

Bereits seit über 16 Jahren pflegen ehrenamtliche Helfer die Außenanlagen des Klosters Frenswegen. Mehr als 15 „Beetschwestern“ und „Beetbrüder“ treffen sich einmal im Monat an jedem zweiten Freitag um 8 Uhr an der Scheune des Klosters, um Harke, Heckenschere, Schubkarre oder Schaufel zur Hand zu nehmen. Es werden Büsche beschnitten, Stauden und Blumen gepflanzt, die Wege und Beete von Wildwuchs befreit.

Ein grüner Daumen oder besondere gärtnerische Kenntnisse sind für diese Arbeit nicht notwendig. Angeleitet werden die „Beetbrüder und -schwestern“ von der gelernten Gartenbau-Ingenieurin Susanne Köhne.

Mit Beginn des guten Wetters wird nach Verstärkung gesucht. Wer sich gerne beteiligen möchte, kommt entweder zum nächsten Treffen am 8. März um 8 Uhr zum Kloster Frenswegen oder meldet sich telefonisch bei Susanne Köhne, Tel. (05921) 33993. Belohnt wird der monatliche Einsatz mit einem gemeinsamen kräftigen Frühstück aus der Klosterküche

Dr. Marianne Schoppmeyer

 Die „Beetbrüder und -schwestern“ bei der Arbeit

Quelle: privat

BENEFIZESSEN 2019

Im besonderen Ambiente der Aula des Klosters fand an zwei Terminen jeweils mit 80 Teilnehmern/innen das traditionelle und geschätzte Benefizessen des Fördervereins statt.

Zwischen den einzelnen Gängen des festlichen Menüs gab es lustige und ironische Wort- und Gesangsbeiträge, dargeboten von Herrn Pastor Gerhard Kortmann (Gildehaus).

Unter dem Motto „Kortmanns Wortsalat…“ gelang es ihm in gekonnter und authentischer Weise, die Gäste zu amüsieren, was mit starkem Beifall belohnt wurde.

In bewährter Weise moderierte der Vorsitzende des Fördervereins, Helmut Ruschulte, den Abend und bedankte sich bei den großzügigen Spendern, bei der Küche für den hervorragenden Service und bei Herrn Kortmann für die gelungenen Beiträge.

Broschüre „Kloster Frenswegen erkunden“

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Fördervereins im Mai 2018 ist eine neue Broschüre erschienen, die auf der Erstschrift „Klosterführer“ von 2008 basiert.

Die Broschüre beschreibt auf 58 Seiten mit insgesamt 90 Bildern die Geschichte des über 600 Jahre alten Klostergebäudes und seine Entwicklung vom Augustiner-Chorherrenstift zur Ökumenischen Stiftung. Sie ist ein Wegweiser mit einer Außen- und Innenbegehung um und durch das gesamte Gebäudeensemble mit zahlreichen Details. Beim Gang durch die Geschichte von der Gründung bis heute werden das Klosterleben früher und die Entwicklung der Stiftung heute transparent gemacht.

Die Broschüre ist ab sofort im Kloster erhältlich.

 

Helmut Ruschulte, Vorsitzender des Fördervereins, stellt nach dem Jubiläumsgottesdienst die neue Broschüre vor.

 

 

 

 

 

Das Autorenteam mit Simone van Nes (Layout), Birgit Veddeler (Redaktion), Hildegard Schulten (Text und Konzeption), Helmut Ruschulte, Dr. Marianne Schoppmeyer (Redaktion) und Gerrit Wieking (Text und Konzeption)