Satzung

S a t z u n g

– für den Verein „Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen e. V.

(Beschlossen am 25. Oktober 1982 und durch Satzungsänderung vom 24. Oktober 1997 ergänzt.)

-§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

– (1) Der Name des Vereins lautet „Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen e.V.

(2) Der Sitz des Vereins ist Nordhorn.

(3) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

– -§ 2

Zweck

Zweck des Vereins ist die ideelle und wirtschaftliche Förderung der Stiftung Kloster Frenswegen in Nordhorn.

-§ 3

Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt unmittelbar und ausschließlich die gemeinnützigen Zwecke des -§ 2 der Satzung. Er erstrebt keinen Gewinn. Beiträge und Spenden sowie etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(2) Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden keine Kapitalanteile oder Sacheinlagen zurück. Für die Auflösung des Vereins gelten die Bestimmungen in -§ 9 dieser Satzung.

(3) Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigen.

-§ 4

Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen oder Organisationen werden, die bereit sind, den Zweck des Vereins zu fördern. Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstandes. Dieser entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme.

(2) Der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Kloster Frenswegen hat die Rechte eines Mitgliedes.

-§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft wird in der Regel durch Tod, bei juristischen Personen durch Auflösung, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschließung beendet.

(2) Der freiwillige Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Schluss eines Kalenderjahres zu erklären.

(3) Ein Mitglied kann aus wichtigem Gründen durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Vor Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Beschluss über die Ausschließung ist mit Gründen zu versehen und dem Betroffenen durch eingeschriebenen Brief mit Rückschein bekanntzumachen. Dem Betroffenen steht das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu; die Berufung ist binnen eines Monats nach Zugang des Beschlusses einzulegen. Die Mitgliederversammlung muss binnen zweier Monate nach Eingang der Berufung stattfinden. Sie entscheidet endgültig.

-§ 6

Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einberufen.

(2) Eine Mitgliederversammlung ist einzuberufen,

1. einmal im Jahr als Mitgliederversammlung,

2. wenn es das Interesse des Vereins erfordert,

3. wenn ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe und des Zweckes verlangt.

(3) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteilen, zu einem Beschluss über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünfteilen der erschienenen Mitglieder erforderlich.

(4) Anträge und Beiträge für die Tagesordnung müssen spätestens 5 Tage vor dem Sitzungstermin schriftlich bei dem Vorstand des Vereins eingereicht werden.

(5) Zu den Geschäften der ordentlichen Mitgliederversammlung gehören

1. die Wahl der Mitglieder zum Vorstand,

2. Festsetzung der Mitgliederbeiträge,

3. Entgegennahme des Geschäfts- und Jahresberichtes des Vorstandes,

4. Entgegennahme der Jahresrechnung und Beschlussfassung über die-  Entlastung des Vorstandes,

5. Bestellung von zwei Rechnungsprüfern für zwei Jahre.

-§ 7

Der Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins im Sinne des -§ 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und vier weiteren Vorstandsmitgliedern, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren aus der Reihe der Mitglieder gewählt werden. Erfolgt eine Neu- oder Wiederwahl nicht rechtzeitig, so bleibt der bisherige Vorstand im Amt bis zu einer ordnungsgemäßen Wahl.

(2) Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

(3) Der Vorstand kann bis zu drei Beisitzer für die Dauer bis zu vier Jahren bestellen. Diese Beisitzer sind nicht stimm- und vertretungsberechtigt.

(4) Der Vorstand entscheidet als geschäftsführendes Organ über diejenigen Angelegenheiten, die nicht der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung bedürfen.

-§ 8

Beurkundung von Beschlüssen

Die von Mitgliederversammlungen oder in Vorstandssitzungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Leiter der Versammlung und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen.

-§ 9

Auflösung

(1) Nach Auflösung des Vereins fällt dessen Vermögen der Stiftung Kloster Frenswegen oder nach deren Auflösung dem Synodalverband Grafschaft Bentheim der Ev.-ref. Kirche (Synode Evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwest-Deutschland) zu mit der Auflage, es für Zwecke der Stiftung Kloster Frenswegen oder in deren Sinne zu verwenden.

(2) Auch bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Stiftung Kloster Frenswegen oder nach deren Auflösung an den Synodalverband Grafschaft Bentheim der Ev.-ref. Kirche (Synode Evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwest-Deutschland), die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

-§ 10

Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt am Tage nach der Beschlussfassung in Kraft. Beschlossen in der Mitgliederversammlung am 25. Oktober 1982.

Nordhorn, den 25. Oktober 1982

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Aktuelle Artikel

Mitgliederversammlung 2019

Bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung konnten die Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen mehr als 70 Mitglieder begrüßen. Zu Beginn blickte der Vorsitzende Helmut Ruschulte auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Neben den zwei Benefizessen, dem leuchtenden Advent und dem Vortrag des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm hob er besonders auch das 40jährige Jubiläum des Vereins hervor. Im vergangenen Jahr konnten 14 neue Freunde und Förderer geworben werden, so dass die Mitgliederzahl jetzt auf 467 angewachsen ist. Finanziell unterstützte der Förderverein die Erstellung der Parkplätze am Klostergelände sowie die Generalüberholung des Aufzugs mit über 50.000 Euro, die durch verschiedene Spendenaktionen im Laufe des Jahres gesammelt werden konnten.

 

In seinem Ausblick auf das laufende Jahr wies Ruschulte insbesondere auf den Klostermarkt hin, der am 25. Mai stattfindet und mittlerweile das zehnte Mal vom Förderverein organisiert wird. Es hätten sich rund 100 Aussteller angemeldet, das Bühnenprogramm stehe und auch für das leibliche Wohl der Besucher werde gesorgt. Daneben werde man im Sommer wieder die Sonntagsführungen durch das Kloster anbieten, an denen Interessierte jeweils um 15:00 Uhr teilnehmen können. Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.

Nach dem Bericht des Kassenprüfers Geerd Johannink und der Entlastung des Vorstands berichtete Präses Heidrun Oltmanns als Vorsitzende des Stiftungsvorstands über die wirtschaftliche Situation des Klosters. Sie beschrieb die Bemühungen aller Beteiligten, das Kloster wirtschaftlich auf sichere Füße zu stellen. Das sei vor 40 Jahren so gewesen und das sei auch heute so. Erfreulicherweise entwickelten sich die Übernachtungszahlen positiv. Trotzdem hoffe man auf die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Nordhorn und den Landkreis, mit denen man in Verhandlung stehe. Eine weitere wichtige Aufgabe für das laufende Jahr sei die inhaltliche Überarbeitung der Satzung der Stiftung, die mittlerweile 40 Jahre alt ist. Oltmanns ausdrücklicher Dank galt den Mitgliedern des Fördervereins, ohne die viele Dinge immer Kloster so nicht möglich wären.

Für den an die Mitgliederversammlung folgenden Gastvortrag war in diesem Jahr Pastor Dieter Wiggers von der altreformierten Kirche in Nordhorn geladen. Er referierte zu dem Thema „Einsichten und Aussichten aus altreformierter Perspektive“. Anhand seiner eigenen Biografie verdeutlichte er die Entwicklungen, die die altreformierte Kirche genommen hat. Dabei lag ein Schwerpunkt seines Vortrags auf dem Spannungsfeld zwischen der historisch kritischen Betrachtung der Bibel auf der einen Seite und der Heiligen Schrift als Wort Gottes auf der anderen Seite. Er betonte die wichtige Bedeutung der Ökumene: „Wir brauchen einander, wir brauchen die Vielfalt aller Konfessionen“, so sein Schlusswort.

Dr. Marianne Schoppmeyer

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